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Wusstest du,

dass unsere Hendln gar nicht blöd sind?

Ein Hühnerhirn sollte nicht unterschätzt werden, auch wenn es nur walnussgroß ist.

In einer jüngst veröffentlichten Studie der US Amerikanischen Wissenschaftlerin Lori Marino: “Thinking chickens: a review of cognition, emotion, and behavior in the domestic chicken” weist sie nach, dass in unseren Hendln weit mehr Gefühl und Verstand steckt als weitläufig angenommen.

Selbstkontrolle beim Fressen

Nach einer Studie italienischer Forscher zum Beispiel können Küken rechnen: Die frisch geschlüpften Tiere sind zumindest in der Lage, große von kleinen Mengen zu unterscheiden, zeigten Tests mit gelben Plastikeiern. Zudem seien Hühner in der Lage, sich bis zu drei Minuten lang die Flugbahn eines Balls zu merken – was den Fähigkeiten der meisten Primaten bei solchen Versuchen entspreche.

Ein Huhn verfüge über ein gewisses Maß an Selbstkontrolle, führt Marino weiter aus: Es sei in der Lage, für besseres Futter den Schnabel zu halten und nicht gleich gierig loszufuttern. Auch sein Rang in der Hackordnung sei einem Huhn klar. Beide Merkmale wiesen auf einen gewissen Grad von Bewusstsein über das eigene Sein hin.

Sogar eine Art Mitgefühl

Komplexer als vielfach angenommen ist demnach auch die Kommunikation unter Hühnern. Neben 24 verschiedenen Lauten gebe es ein großes Repertoire visueller Zeichen. Die Tiere seien in der Lage, Zeitintervalle wahrzunehmen und auf Geschehnisse in der Zukunft zu schließen. Sie beobachteten und lernten voneinander und würden vom Verhalten ihrer Mütter geprägt – ganz so wie andere, als weitaus intelligenter eingestufte Lebewesen.

Auch eine Art Mitgefühl ist den Tieren eigen: Wurde Glucken gezeigt, dass ein Windstoß den Flaum ihrer Küken zerzauste, entwickelten sie ähnliche Stresssymptome wie der aufgeschreckte Nachwuchs. Demnach können Hühner den Standpunkt von Artgenossen einnehmen – wie es nur von wenigen Arten wie Raben und Primaten bekannt ist.

Verblüfft hat Forscher auch die Fähigkeit zum Täuschen und Tricksen: Unterlegene Hähne locken Hennen mit dem typischen Gebaren bei gefundenem Futter an – allerdings ohne die üblichen „Dok-dok“-Rufe, um den Alpha-Hahn nicht auf das Stelldichein aufmerksam zu machen.

Mehr zu lernen gibt es in diesem Artikel von science.ORF.at

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Der erste Schnee

Unsere Hendln im Schnee

Hurra, endlich hat es geschneit!

Heute Nacht hat Frau Holle endlich ihre Tuchenten – das ist kein Geflügel – ausgebeutelt und fast 3 cm Schnee auf die Erde schweben lassen. Die Bäume, Sträucher, Wiesen, Häuser und Zäune sind wie mit Watte überzogen. Millionen glitzernder Kristalle bedecken die Erde auf zauberhafte Weise.

Um halb acht ist die Dämmerung so weit fortgeschritten, dass sich das vollautomatische Türl unseres Hendlstalls fast lautlos öffnet. Ein neuer Tag bricht an.

Gewöhnlich marschieren am Morgen alle Hendln im Hendlmarsch, eins nach dem anderen, aus dem Stall und begrüßen den Tag mit einem ersten Frühstück am Futterautomaten.

Doch diesmal: ratloses leises Gegacker, unschlüssiges Gemurmel, ungläubiges Glucksen – so etwas hatten meine Hendln noch nie gesehen. Alles war weiß. Keines konnte sicher sein, dass dieser weiße Teppich auch trägt, oder man in ihm untergeht. Die Pepi nahm sich ein Herz und streckte einen Fuß von der Hühnerleiter auf den Teppich und zog ihn rasch wieder zurück. Saukalt ist das auch, keppelte sie empört auf ihre Kolleginnen ein. Das ist ja wirklich unerhört, ereiferten sich die anderen Mädels.

Da musste ich einschreiten. Mit gutem Zureden beförderte ich mit sanftem Druck ein Hendl nach dem anderen aus dem Stall, direkt in den weißen Teppich hinein. Unter Protestgegacker, nach ein paar Hüpfern und Flügelschlägen landeten sie verdutzt im Schnee.

Da erst merkten sie, dass man darin stehen und gehen konnte, dass alles schön weich ist, dass es gar nicht so kalt ist und völlig ungefährlich zu sein scheint. Und der Futtertrog war auch nicht weit weg. Das Frühstück ist ja doch eine der wichtigsten Mahlzeiten am Tag. Meine Hendln hatten etwas fürs Leben gelernt.

Tipp: Wenn einmal mehr Schnee liegt, habe ich meinen Damen einige Wege frei geschaufelt, vor allem vom Stall zum Futterautomaten und Wasserspender, was sie dankbar angenommen haben. Im Tiefschnee fühlen sich unsere Hendln tatsächlich nicht sehr wohl.

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Hendlfutter

Hier kommt ein ganzer, langer Artikel her, was Hendl so fressen und wie man sie richtig Füttert. Hier werden wir auch auf Bezugsquellen hinweisen, unsere Partner vorstellen und unsere eigene Futterlinie zeigen. Brauchen wir nur noch eine Futterlinie.

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Alles neu für 2017!

Logan and chicken

Herzlich Willkommen auf unserer neuen Webseite – Hier entsteht unser kleiner, feiner Hendlstall mit allen Informationen die wir uns beim Einstieg gewünscht haben! Dieses wundervolle Foto stammt von Chase Elliott Clark, danke dafür. Mit einem Klick könnt ihr es groß öffnen, ausdrucken und schon einmal von den eigenen Hendln träumen.

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Ein Huhn, das rückwärts geht.

Seidenhühner sind wie Kleinkinder mit Windelpopo. Wusstet ihr, dass sie auch rückwärts gehen können?

Ich habe in meinem Hendlstall zwei Seidenhühner, ein weißes und ein schwarzes, mit den Namen Schneeflockerl und Rußflankerl. Diese possierlichen Tiere sind wahrlich eine Bereicherung unserer Hühnerschar. Sie sind zwar klein, können sich aber sehr gut gegen ihre größeren Artgenossen durchsetzen, wenn sie sich integriert haben. In der Hackordnung stehen sie zwar nicht an der Spitze, aber können sich auch gut behaupten.

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Hendl-Latein

Beobachtet einmal die Hühner in Ruhe, ihr werdet sehen wie unterschiedlich sie sich verhalten und welche Vielzahl von unterschiedlichen Gacklauten sie hervorbringen.

Eins unserer Hühner ist sehr musikalisch. Ja, kaum zu glauben, aber immer wenn ich in meinem Musikzimmer, welches sich im Keller befindet, musiziere, kommt „Schiller“ zum Fenster und lauscht den wohlklingenden Tönen. Wenn die Musik endet, klopft sie mit ihrem Schnabel ans Fenster und gackert harmonisch klingend nach. Erklingt erneut Musik, lauscht sie versonnen den Tönen.

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Zickenkrieg im Hendlstall!

Hühner brauchen keinen Hahn um Eier zu legen, nur wenn ihr züchten wollt. Habt ihr einen Hahn bei der Hühnerschar, werden die Hennen kaum zutraulich. Ist kein Gockel da, dann wird eine Henne zum Alphahuhn und hat das Sagen. Unter ihnen entsteht eine echte „Hackordnung“. Nicht nur beim Futter, sondern auch in der Legekiste wird eine Rangordnung eingehalten. Möchte ein untergeordnetes Huhn früher ein Ei legen, wird lauthals von den ranghöheren Hühnern protestiert.

Von unseren 14 Hühnern ist etwa die Hälfte sehr zutraulich. Wenn sie sich ducken wollen sie „gebuckt“ werden, da kann man sie aufnehmen und streicheln. Nachdem man sie wieder absetzt, schütteln sie sich, plustern ihr Gefieder auf und manche bedanken sich mit einem kurzen „gack“.