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Keine Angst vor der Vogelgrippe

Unser Popup-Stall bietet genug Platz.

Das österreichweit geltende Gebot der Stallhaltung für Geflügel ist eine Vorsichtsmaßnahme zum Schutz unserer Hendln. Das gilt leider auch für uns Klein- und Kleinsthalter mit nur wenigen Tieren. Die Geflügelpestverordnung macht keinen Unterschied, ob du zwei Hendl hast, oder zweitausend.

Das heißt also, wir müssen unsere Lieblinge vor Kontakt mit wildlebenden Vögeln, vor allem Wasservögeln und Greifvögeln, schützen. Das Virus wird hauptsächlich durch Kot, Speichel und verunreinigtes Wasser übertragen. Gebt euren Hendln kein Wasser zu dem auch Wildvögel zutritt haben, also einfach Wasser aus der Wasserleitung oder dem Hausbrunnen, also Trinkwasser. Ausserdem müssen Hendl in einem Stall gehalten werden. Da unsere Hendln jetzt auf engerem Raum leben müssen, sollten wir generell für eine verbesserte Hygiene im Stall sorgen. Was können wir also tun? Ein leichtes Netzzelt, wie von uns vorgeschlagen, ergänzt mit einer leichten Plane, ist unserer Meinung nach effizient und preisgünstig. Wenn eure Hendlherde aus mehr als fünf Tieren besteht ist auch ein geschlossenes Partyzelt eine gute Lösung.

Der Erreger H5N8 ist leider kältebeständig, eine Entspannung der Situation wird daher erst mit Einsetzen der warmen Jahreszeit zu erwarten sein. Influenzaviren sind, wie die meisten Viren, empfindlich gegenüber hohen Umgebungstemperaturen, wir hoffen also auf einen warmen Frühling und Sommer. Für uns Menschen ist das Virus ungefährlich, so wie auch für Hund und Katz.

Lasst uns also hoffen, dass die Grippeepidemie rasch nachlässt und lassen wir uns den Appetit auf unser köstliches, biologisch und gesund produziertes Frühstücksei nicht verderben.

Genaueres Nachzulesen gibt es zB. auf der Webseite des BMGF , über den grundlegenden Gesetzestext kannst du dich hier informieren Geflügelpestverordnung BGBl. II 2007/309 und in der HPAI-Wildvogel-Geflügelpestverordnung nachlesen.

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Wen Fragen zur Geflügelpestverordnung?

Zur neuen Verordnung gibt es immer noch sehr vielen offene Fragen. Hier möchten wir andere Ansprechpartner aufzählen. Amtliche Auskünfte können euch die lokalen Amtstierärzte geben, wir haben wirklich gute Erfahrungen mit unseren gemacht. Für den Bezirk Gmünd ist Dr. Hiess zuständig, und für Fragen unter der Telefonnummer 02852/9025-25669 erreichbar. In Waidhofen könnt ihr Herrn Dr. Appel unter der Nummer 02842/9025-40669 anrufen.

Optimal ist natürlich wenn man sich mit den anderen Hendlhaltern der Gegend vernetzt, hierbei können wir gerne unterstützen. Am besten ihr ruft uns bei Fragen kurz an (0660 / 60 38 970) oder schreibt eine Nachricht an stephan@hendlstall.at – wir helfen gerne mit den besten Antworten.

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Wusstest du,

dass unsere Hendln gar nicht blöd sind?

Ein Hühnerhirn sollte nicht unterschätzt werden, auch wenn es nur walnussgroß ist.

In einer jüngst veröffentlichten Studie der US Amerikanischen Wissenschaftlerin Lori Marino: “Thinking chickens: a review of cognition, emotion, and behavior in the domestic chicken” weist sie nach, dass in unseren Hendln weit mehr Gefühl und Verstand steckt als weitläufig angenommen.

Selbstkontrolle beim Fressen

Nach einer Studie italienischer Forscher zum Beispiel können Küken rechnen: Die frisch geschlüpften Tiere sind zumindest in der Lage, große von kleinen Mengen zu unterscheiden, zeigten Tests mit gelben Plastikeiern. Zudem seien Hühner in der Lage, sich bis zu drei Minuten lang die Flugbahn eines Balls zu merken – was den Fähigkeiten der meisten Primaten bei solchen Versuchen entspreche.

Ein Huhn verfüge über ein gewisses Maß an Selbstkontrolle, führt Marino weiter aus: Es sei in der Lage, für besseres Futter den Schnabel zu halten und nicht gleich gierig loszufuttern. Auch sein Rang in der Hackordnung sei einem Huhn klar. Beide Merkmale wiesen auf einen gewissen Grad von Bewusstsein über das eigene Sein hin.

Sogar eine Art Mitgefühl

Komplexer als vielfach angenommen ist demnach auch die Kommunikation unter Hühnern. Neben 24 verschiedenen Lauten gebe es ein großes Repertoire visueller Zeichen. Die Tiere seien in der Lage, Zeitintervalle wahrzunehmen und auf Geschehnisse in der Zukunft zu schließen. Sie beobachteten und lernten voneinander und würden vom Verhalten ihrer Mütter geprägt – ganz so wie andere, als weitaus intelligenter eingestufte Lebewesen.

Auch eine Art Mitgefühl ist den Tieren eigen: Wurde Glucken gezeigt, dass ein Windstoß den Flaum ihrer Küken zerzauste, entwickelten sie ähnliche Stresssymptome wie der aufgeschreckte Nachwuchs. Demnach können Hühner den Standpunkt von Artgenossen einnehmen – wie es nur von wenigen Arten wie Raben und Primaten bekannt ist.

Verblüfft hat Forscher auch die Fähigkeit zum Täuschen und Tricksen: Unterlegene Hähne locken Hennen mit dem typischen Gebaren bei gefundenem Futter an – allerdings ohne die üblichen „Dok-dok“-Rufe, um den Alpha-Hahn nicht auf das Stelldichein aufmerksam zu machen.

Mehr zu lernen gibt es in diesem Artikel von science.ORF.at

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Der erste Schnee

Unsere Hendln im Schnee

Hurra, endlich hat es geschneit!

Heute Nacht hat Frau Holle endlich ihre Tuchenten – das ist kein Geflügel – ausgebeutelt und fast 3 cm Schnee auf die Erde schweben lassen. Die Bäume, Sträucher, Wiesen, Häuser und Zäune sind wie mit Watte überzogen. Millionen glitzernder Kristalle bedecken die Erde auf zauberhafte Weise.

Um halb acht ist die Dämmerung so weit fortgeschritten, dass sich das vollautomatische Türl unseres Hendlstalls fast lautlos öffnet. Ein neuer Tag bricht an.

Gewöhnlich marschieren am Morgen alle Hendln im Hendlmarsch, eins nach dem anderen, aus dem Stall und begrüßen den Tag mit einem ersten Frühstück am Futterautomaten.

Doch diesmal: ratloses leises Gegacker, unschlüssiges Gemurmel, ungläubiges Glucksen – so etwas hatten meine Hendln noch nie gesehen. Alles war weiß. Keines konnte sicher sein, dass dieser weiße Teppich auch trägt, oder man in ihm untergeht. Die Pepi nahm sich ein Herz und streckte einen Fuß von der Hühnerleiter auf den Teppich und zog ihn rasch wieder zurück. Saukalt ist das auch, keppelte sie empört auf ihre Kolleginnen ein. Das ist ja wirklich unerhört, ereiferten sich die anderen Mädels.

Da musste ich einschreiten. Mit gutem Zureden beförderte ich mit sanftem Druck ein Hendl nach dem anderen aus dem Stall, direkt in den weißen Teppich hinein. Unter Protestgegacker, nach ein paar Hüpfern und Flügelschlägen landeten sie verdutzt im Schnee.

Da erst merkten sie, dass man darin stehen und gehen konnte, dass alles schön weich ist, dass es gar nicht so kalt ist und völlig ungefährlich zu sein scheint. Und der Futtertrog war auch nicht weit weg. Das Frühstück ist ja doch eine der wichtigsten Mahlzeiten am Tag. Meine Hendln hatten etwas fürs Leben gelernt.

Tipp: Wenn einmal mehr Schnee liegt, habe ich meinen Damen einige Wege frei geschaufelt, vor allem vom Stall zum Futterautomaten und Wasserspender, was sie dankbar angenommen haben. Im Tiefschnee fühlen sich unsere Hendln tatsächlich nicht sehr wohl.

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Hendlfutter

Hier kommt ein ganzer, langer Artikel her, was Hendl so fressen und wie man sie richtig Füttert. Hier werden wir auch auf Bezugsquellen hinweisen, unsere Partner vorstellen und unsere eigene Futterlinie zeigen. Brauchen wir nur noch eine Futterlinie.

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Alles neu für 2017!

Logan and chicken

Herzlich Willkommen auf unserer neuen Webseite – Hier entsteht unser kleiner, feiner Hendlstall mit allen Informationen die wir uns beim Einstieg gewünscht haben! Dieses wundervolle Foto stammt von Chase Elliott Clark, danke dafür. Mit einem Klick könnt ihr es groß öffnen, ausdrucken und schon einmal von den eigenen Hendln träumen.

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Ein Huhn, das rückwärts geht.

Seidenhühner sind wie Kleinkinder mit Windelpopo. Wusstet ihr, dass sie auch rückwärts gehen können?

Ich habe in meinem Hendlstall zwei Seidenhühner, ein weißes und ein schwarzes, mit den Namen Schneeflockerl und Rußflankerl. Diese possierlichen Tiere sind wahrlich eine Bereicherung unserer Hühnerschar. Sie sind zwar klein, können sich aber sehr gut gegen ihre größeren Artgenossen durchsetzen, wenn sie sich integriert haben. In der Hackordnung stehen sie zwar nicht an der Spitze, aber können sich auch gut behaupten.