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Wusstest du,

warum Hendln nicht von der Stange fallen?

Durch das Gewicht des Huhnes krümmen sich seine Zehen um die Stange herum. Wenn sich das Huhn auf die Stange, oder den Ast setzt, wird seine Ferse abgewinkelt. Dabei spannt sich eine Sehne am hinteren Hühnerbein, welche die Zehen zusammenzieht. Das Körpergewicht sichert die Haltung. Die Sehne macht also die ganze Arbeit allein, es werden keine Muskeln angestrengt und das Hendl ermüdet deshalb auch nicht durch das Festklammern. Erst wenn das Huhn sich wieder aufrichtet entspannt sich die Sehne und es kann die Krallen wieder öffnen.

Aus dem Stall ist die Aussicht wirklich hervorragend.
Aus dem Stall ist die Aussicht wirklich hervorragend.
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Halleluja!

Hühnerscharr im Freien

Morgen ist ein Freudentag für unsere Hendln.

Die Stallpflicht für Geflügel wird ab Samstag, 25.03.2017 wieder aufgehoben.

Seit Anfang des Monats ist in Österreich, wie auch international, eine wesentliche Verbesserung der Lage zu beobachten, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstag mit.

Da die Gefahr aber noch nicht ganz gebannt ist und um die Übertragung des Virus von Wildvögeln auf Hausgeflügelbestände weiter zu verhindern, bleiben aber bestimmte Biosicherheitsmaßnahmen österreichweit in Kraft.

Diese beinhalten, dass Geflügel und andere in Gefangenschaft gehaltene Vögel so zu halten sind, dass der Kontakt zu Wildvögeln und deren Kot bestmöglich unterbunden wird.

Daher muss die Fütterung und Tränkung der Tiere im Stall oder unter einem Unterstand erfolgen. Das Wasser darf zudem nicht aus Sammelbecken für Oberflächenwasser stammen, zu dem Wildvögel Zugang haben. Bei Verdacht auf Erkrankungen ist die Veterinärbehörde zu verständigen und es gelten weiter erhöhte Hygienestandards.

Also: Raus mit unseren Hendln in den Garten, auf die grüne Wiese!

Ihr werden sehen – Hendln können sich aufrichtig freuen, wenn man ihnen Gutes tut. Sie werden es uns danken mit noch besseren natürlich produzierten Eiern.

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Legenest – Grünfutter – Kalziumversorgung

Der Frühling kommt zu unseren Hühnern in den Garten.

Mit den ersten wärmeren Tagen spürt man förmlich wie der Frühling sich unaufhaltsam durchsetzt. Nach den letzten ausgiebigen und lebensspendenden Regenfällen und deutlich wärmer werdenden Temperaturen beginnt es überall zu Sprießen und zu Grünen. Schon vor dem Sonnenaufgang beginnen viele Vögel im Garten mit ihrem Liebeskonzert um Partner für die Familienplanung anzulocken.

Auch unsere Hendln spüren das Erwachen des Frühlings – er hat übrigens astronomisch gesehen am 20. März um genau 11:28 Uhr begonnen – und sie danken es uns mit merkbar gesteigerter Legeleistung. Wer einen Hahn unter seiner Hühnerschar besitzt wird auch seine gesteigerte Aktivität zum Zwecke der Arterhaltung feststellen können.

Um unseren Hendln das Eierlegen möglichst angenehm zu gestalten, sollten wir die Legebox mit Heu oder kurzgeschnittenem Stroh auslegen. Es genügt dieses alle paar Wochen einmal auszutauschen, da unsere Hendln sehr reinlich sind und in der Regel das Legenest nicht mit dem Klo verwechseln. Eine Legebox für 3 – 5 Hendln ist durchaus ausreichend. All diese Utensilien kann man auch in der Stadt im Tierfachhandel in der Abteilung für Nagetiere relativ günstig erstehen.  Gerne sind wir auch bereit dabei behilflich zu sein.

Nach den langen Wintermonaten sind unsere Hendln sehr dankbar für jede Art von Grünfutter, das wir ihnen anbieten. Frisches Gras, Klee, Brennnesseln, Löwenzahn, Bärlauch (Vorsicht, bitte keine giftigen Maiglöckchen), Sauerampfer, Salatblätter, diverse frische Gemüseabfälle, alles schnabelgerecht kleingeschnitten, wird mit großem Appetit verschlungen.
Ein paar fette Engerlinge oder Regenwürmer sind natürlich ein ganz besonderer Leckerbissen.

Wir sollten auch keinesfalls vergessen, dass unsere Hendln laufend ausreichend Kalzium für die tägliche Eierproduktion brauchen, welches wir ihnen in Form von klein zerstoßene Eierschalen ins Futter mischen. Alternativ kann man zerkleinerte Muschelschalen bei uns kaufen.

Solcherart betreutes Federvieh dankt es uns täglich mit wunderbaren Eiern von einer Qualität, die es in keinem Supermarkt gibt.

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Kostenloser Versand bis Ostern

Vogelei, fast so bunt wie zu Ostern.

Viele Familien die uns anrufen wollen zu Ostern Eier aus dem eigenen Garten anmalen und wir verstehen das gut. Als kleines Ostergeschenk bieten wir allen Einsteigern kostenlosen Versand auf eure Bestellungen. Ihr müsst dazu gar nichts tun, schreibt uns bei eurer Bestellung einfach den Gutscheincode „ISTJAOSTERN“ dazu und wir ziehen alle anfallenden Versandkosten für euch ab. Eingelangte Bestellungen werden natürlich ebenfalls kostenlos versandt! Ist ja Ostern.

Das Titelfoto über diesem Beitrag zeigt ein besonders schön „bemaltes“ Vogelei direkt aus der Natur.

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Es geht auch ohne Gockel

Brauchen wir einen Hahn, oder doch nicht?

Ein stolzer Hahn ist ein prächtiges Tier und völlig unverzichtbar – wenn man Hendln züchten will und eigene Küken ausbrüten will. Er ist eine Zierde in jedem Garten oder Hühnerhof und ist gerade in größeren Herden für das soziale Zusammenleben und den Hormonhaushalt unseres Federviehs wichtig. Zur Produktion von köstlichen Frühstückseiern brauchen wir den Gockel aber nicht. Wer also Bedenken hat, dass ein Hahn die Nachbarschaft mit seinem Gekrähe in aller Herrgottsfrüh erzürnen und gegen sich aufbringen könnte, der sei beruhigt. Eine kleine Hendlschar im Garten fühlt sich auch ohne Herrn und Gebieter durchaus wohl.
Ganz nutzlos ist so ein Kerl aber auch nicht. Er führt seine Hühnerschar, zeigt ihnen wo es was zu fressen gibt – ja, er überlässt ihnen sogar die besten Bissen – wacht über seine Mädels und warnt sie vor Gefahren, wie einem über den Köpfen kreisenden Habicht. Dann huschen alle unter den nächsten Busch und gehen in Deckung. Ein „Hahndidl“, wie das im Waldviertel heißt, kann auch durchaus wehrhaft sein und seine Damen erfolgreich verteidigen. Unseren Einsteigern mit wenigen Tieren empfehlen wir, vor allem wenn sie im verbauten Gebiet leben, auf die Krone der Schöpfung im Hendlreich vorerst zu verzichten. Auf Anzahl und Größe der Eier hat das gar keine Auswirkungen.

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Bezirksblätter

Ein Artikel über www.hendlstall.at in den Bezirksblättern.
Ein Artikel über www.hendlstall.at in den Bezirksblättern.

Auch die NÖN hat unsere Geschichte aufgenommen und wir freuen uns natürlich sehr über euer Interesse. Es sind noch Produkte auf Lager, einige werden wir in ein paar Tagen wieder aufstocken.

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Wusstest du,

dass es einen Altar mit Hühnerstall gibt?

Hühnerstall am Hauptaltar, © Gemeinde Neuhofen

In St. Veit bei Neuhofen an der Ybbs im Bezirk Amstetten gibt es eine kleine Bergkirche, in deren barockem Hauptaltar an der Rückseite ein Hendlstall eingearbeitet ist. Und das kam so, erklärt Pfarrer Helmut Prader:

Der Heilige Vitus gilt als Patron der Kleintiere. In früheren Zeiten kamen viele Gläubige in die Kirche und brachten Naturalien als Geschenk, oder Opfer mit. Manche brachten auch ein lebendes Huhn mit. Man hat deshalb, um eine Lösung nicht verlegen, eine Nische auf der Rückseite des Hochaltars zum Hendlstall umgebaut, und der Mesner, oder Kaplan und wohl auch der Pfarrer freuten sich über die frischen Eier, die die braven Tiere jeden Tag ablieferten.

Quelle: Niederösterreich heute vom 22.12.2016

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Keine Angst vor der Vogelgrippe

Unser Popup-Stall bietet genug Platz.

Das österreichweit geltende Gebot der Stallhaltung für Geflügel ist eine Vorsichtsmaßnahme zum Schutz unserer Hendln. Das gilt leider auch für uns Klein- und Kleinsthalter mit nur wenigen Tieren. Die Geflügelpestverordnung macht keinen Unterschied, ob du zwei Hendl hast, oder zweitausend.

Das heißt also, wir müssen unsere Lieblinge vor Kontakt mit wildlebenden Vögeln, vor allem Wasservögeln und Greifvögeln, schützen. Das Virus wird hauptsächlich durch Kot, Speichel und verunreinigtes Wasser übertragen. Gebt euren Hendln kein Wasser zu dem auch Wildvögel zutritt haben, also einfach Wasser aus der Wasserleitung oder dem Hausbrunnen, also Trinkwasser. Ausserdem müssen Hendl in einem Stall gehalten werden. Da unsere Hendln jetzt auf engerem Raum leben müssen, sollten wir generell für eine verbesserte Hygiene im Stall sorgen. Was können wir also tun? Ein leichtes Netzzelt, wie von uns vorgeschlagen, ergänzt mit einer leichten Plane, ist unserer Meinung nach effizient und preisgünstig. Wenn eure Hendlherde aus mehr als fünf Tieren besteht ist auch ein geschlossenes Partyzelt eine gute Lösung.

Der Erreger H5N8 ist leider kältebeständig, eine Entspannung der Situation wird daher erst mit Einsetzen der warmen Jahreszeit zu erwarten sein. Influenzaviren sind, wie die meisten Viren, empfindlich gegenüber hohen Umgebungstemperaturen, wir hoffen also auf einen warmen Frühling und Sommer. Für uns Menschen ist das Virus ungefährlich, so wie auch für Hund und Katz.

Lasst uns also hoffen, dass die Grippeepidemie rasch nachlässt und lassen wir uns den Appetit auf unser köstliches, biologisch und gesund produziertes Frühstücksei nicht verderben.

Genaueres Nachzulesen gibt es zB. auf der Webseite des BMGF , über den grundlegenden Gesetzestext kannst du dich hier informieren Geflügelpestverordnung BGBl. II 2007/309 und in der HPAI-Wildvogel-Geflügelpestverordnung nachlesen.