Dieser schöne Artikel in der Presse verdeutlicht welche spannenden Möglichkeiten die eigenen Hendl bieten – sogar in der Stadt und auf kleinem Raum.
Autor: hendl
Bezirksblätter

Auch die NÖN hat unsere Geschichte aufgenommen und wir freuen uns natürlich sehr über euer Interesse. Es sind noch Produkte auf Lager, einige werden wir in ein paar Tagen wieder aufstocken.
Hendlstofftier
Wir mit unseren Hendln
Das von der NÖN veröffentlichte Foto gibt es hier auch schöner, man sieht unsere Hendl fast grinsen.

Niederösterreichische Nachrichten

Wusstest du,
dass es einen Altar mit Hühnerstall gibt?

In St. Veit bei Neuhofen an der Ybbs im Bezirk Amstetten gibt es eine kleine Bergkirche, in deren barockem Hauptaltar an der Rückseite ein Hendlstall eingearbeitet ist. Und das kam so, erklärt Pfarrer Helmut Prader:
Der Heilige Vitus gilt als Patron der Kleintiere. In früheren Zeiten kamen viele Gläubige in die Kirche und brachten Naturalien als Geschenk, oder Opfer mit. Manche brachten auch ein lebendes Huhn mit. Man hat deshalb, um eine Lösung nicht verlegen, eine Nische auf der Rückseite des Hochaltars zum Hendlstall umgebaut, und der Mesner, oder Kaplan und wohl auch der Pfarrer freuten sich über die frischen Eier, die die braven Tiere jeden Tag ablieferten.
Eine Hand voll Eier
Keine Angst vor der Vogelgrippe

Das österreichweit geltende Gebot der Stallhaltung für Geflügel ist eine Vorsichtsmaßnahme zum Schutz unserer Hendln. Das gilt leider auch für uns Klein- und Kleinsthalter mit nur wenigen Tieren. Die Geflügelpestverordnung macht keinen Unterschied, ob du zwei Hendl hast, oder zweitausend.
Das heißt also, wir müssen unsere Lieblinge vor Kontakt mit wildlebenden Vögeln, vor allem Wasservögeln und Greifvögeln, schützen. Das Virus wird hauptsächlich durch Kot, Speichel und verunreinigtes Wasser übertragen. Gebt euren Hendln kein Wasser zu dem auch Wildvögel zutritt haben, also einfach Wasser aus der Wasserleitung oder dem Hausbrunnen, also Trinkwasser. Ausserdem müssen Hendl in einem Stall gehalten werden. Da unsere Hendln jetzt auf engerem Raum leben müssen, sollten wir generell für eine verbesserte Hygiene im Stall sorgen. Was können wir also tun? Ein leichtes Netzzelt, wie von uns vorgeschlagen, ergänzt mit einer leichten Plane, ist unserer Meinung nach effizient und preisgünstig. Wenn eure Hendlherde aus mehr als fünf Tieren besteht ist auch ein geschlossenes Partyzelt eine gute Lösung.
Der Erreger H5N8 ist leider kältebeständig, eine Entspannung der Situation wird daher erst mit Einsetzen der warmen Jahreszeit zu erwarten sein. Influenzaviren sind, wie die meisten Viren, empfindlich gegenüber hohen Umgebungstemperaturen, wir hoffen also auf einen warmen Frühling und Sommer. Für uns Menschen ist das Virus ungefährlich, so wie auch für Hund und Katz.
Lasst uns also hoffen, dass die Grippeepidemie rasch nachlässt und lassen wir uns den Appetit auf unser köstliches, biologisch und gesund produziertes Frühstücksei nicht verderben.
Genaueres Nachzulesen gibt es zB. auf der Webseite des BMGF , über den grundlegenden Gesetzestext kannst du dich hier informieren Geflügelpestverordnung BGBl. II 2007/309 und in der HPAI-Wildvogel-Geflügelpestverordnung nachlesen.
Wen Fragen zur Geflügelpestverordnung?
Zur neuen Verordnung gibt es immer noch sehr vielen offene Fragen. Hier möchten wir andere Ansprechpartner aufzählen. Amtliche Auskünfte können euch die lokalen Amtstierärzte geben, wir haben wirklich gute Erfahrungen mit unseren gemacht. Für den Bezirk Gmünd ist Dr. Hiess zuständig, und für Fragen unter der Telefonnummer 02852/9025-25669 erreichbar. In Waidhofen könnt ihr Herrn Dr. Appel unter der Nummer 02842/9025-40669 anrufen.
Optimal ist natürlich wenn man sich mit den anderen Hendlhaltern der Gegend vernetzt, hierbei können wir gerne unterstützen. Am besten ihr ruft uns bei Fragen kurz an (0660 / 60 38 970) oder schreibt eine Nachricht an stephan@hendlstall.at – wir helfen gerne mit den besten Antworten.
Nutztiere fühlen

„Nutztiere fühlen Freude und Trauer, Aufregung und Ärger, Niedergeschlagenheit, Angst und Schmerz. Sie verfügen über viel mehr Bewusstsein und Intelligenz, als wir je dachten … sie sind Individuen mit eigenen Rechten.“
– Jane Godall




